Willkommen

1983 fanden sich in der Bundesrepublik erstmals haupt- und nebenamtliche Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen, um am Beispiel der Institutionen des Gesundheitswesens, in denen sie arbeiten, die Geschichte der NS-Verbrechen an den als „minderwertig“ Erachteten Personen aufzuklären. Weiterlesen

Dem von ihnen gegründeten Arbeitskreis zur Erforschung der Geschichte von NS-„Euthanasie“ und Zwangssterilisation gehören heute Krankenpflegekräfte, Ärzte, Theologen, Historiker, Juristen, Gedenkstättenmitarbeiter, Pädagogen, Psychologen, Soziologen und Fachjournalisten an. Jährlich finden auf Einladung wechselnder Kooperationspartner eine Frühjahrs- und eine Herbsttagung statt. Weiterlesen
Die Diskussionen im Arbeitskreis werden in Tagungsbänden publiziert. Weiterlesen

Der Arbeitskreis hat sich immer auch mit aktuellen Themen beschäftigt: Seit 1986 setzt er sich für die Entschädigung nicht oder nicht ausreichend anerkannter Verfolgter ein. 1989 wandte er sich mit einem Appell gegen die Re-Legalisierung der unfreiwilligen Sterilisation durch das Betreuungsgesetz, 1991 veröffentlichte der Arbeitskreis das „Memorandum gegen die neue Lebensunwert–Diskussion“. Im März 1996 legt der Arbeitskreis die „Grafenecker Erklärung zur Bioethik“ vor, 2011 folgte die Irseer „Stellungnahme zur Präimplantationsdiagnostik“.
Weiterlesen

Der Arbeitskreis versteht sich als offenes Forum und lädt jede und jeden in diesem Themenbereich Arbeitenden zur Mitarbeit ein. Weiterlesen